Aliens (II)
Auf der Wissenschafts-Tagung AAAS in San Diego trat Frank Drake auf, der eine Gleichung für die Suche nach Außerirdischen aufgestellt hat. Seit 50 Jahren suchen irdische Astronomen den Himmel vergeblich nach Signalen von Außerirdischen ab. Aber Drake ist optimistisch. “Ich gehe von rund 10.000 kommunikationsfähigen Zivilisationen in der Milchstraße aus,” sagte er Spiegel online. In 20 bis 30 Jahre werde man ein Signal empfangen. Andere Forscher vom Seti-Institut sind skeptisch, sie geben sich noch 250 Jahre Zeit.
Na, da bin ich mir nicht so sicher! Wenn ich als Bewohner eines anderen Planeten sehe, welchen Irrsinn es hier gibt – religiöser abartiger Fanatismus, Gewalt, Armut, Kriege, dummes Gelaber von Politikern etc.- dann würde ich mich hüten, mit der Erde Kontakt aufzunehmen. Das dazu. Dann stellt sich noch ein technisches Problem: wenn gefunkt wird, empfehle ich den klugen Leuten, sich einmal die Funkbänder abends anzuhören: das Gejaule, wertvolles Gequatsche von RTL und SAT 1, Kabel, etc. sowie die “Funkrunden” aller Schiffe, Flugzeuge, Amateurfunker, Radiostationen, Pozilei etc. auf vielen Frequenzen ist nicht so einfach zu filtern. Außerdem werden Funk- und Laserfrequenzen auch im All durchaus abgeschwächt, da stellt sich schon die Frage, mit welcher Energie gesendet werden soll; da braucht man schon ein kleines Atomkraftwerk (da sind die Violetten auf dem Planeten XYZ aber strikt dagegen…). Ich erinnere mich an einen Vorgang, der vor einigen Jahrzehnten zuerst Euphorie ausgelöst hat, weil regelmäßige Signale die Erde erreicht hatten: Ey boah, endlich Außerirdische! Von wegen: die betreffende Studentin (alle Achtung!) hatte “nur” den ersten Quasar entdeckt…